14. Dezember 2015

Montagsfrage: »Bist du mit Büchern kritischer geworden, seitdem du blogst?«

Ich werde in diesem Jahr mein Ziel erreichen ungefähr ein Buch/Hörbuch pro Woche gelesen/gehört zu haben. Gerade bin ich in den letzten Zügen des 26 Stunden langen Hörbuchs »Unschuld« von Jonathan Franzen und lese gleich zwei Adventskalenderbücher. Es sieht sehr gut für mein Ziel aus.

Mein Problem ist aber schon immer gewesen, dass ich einfach kein Lieblingsgenre habe und sich die Bücher/Hörbücher nicht ähneln sollten. Wenn sie zu gleich sind, bin ich meist enttäuscht, weil ich meine Lesezeit vergeuldet habe (Aus diesem Grund habe ich nach den drei Panemhörbüchern auch nicht die ganzen Ableger, wie »Die Bestimmung« oder Ähnliches gehört.) und bin dann auch kritischer.

Meist jedoch kann ich jedem Buch etwas Gutes abgewinnen und bin vielleicht ein bisschen zu unkritisch. Außerdem stelle ich fest, je mehr Zeit vergangen ist, desto besser finde ich Bücher - auch wenn ich diese beim Lesen ganz furchtbar fand.

Seitdem ich im Internet meine Meinungen zu Büchern sage, bin ich kritischer geworden. Das liegt daran, dass ich nicht einfach das gelesene Buch zuschlage und gleich ein neues beginne. Ich überlege, was ich positiv und negativ fand, wie mir Stil, Inhalt, Aufmachung (und Sprecher) gefallen haben. So habe ich im letzten Jahr auch gelernt meine Meinung begründeter zu äußern. Ich möchte gute Rezensionen schreiben -  einige Bücher bekomme ich gestellt und will eine gute Arbeit leisten. So kann es aber auch sein, dass ich ein Rezensionexemplar trivial fand. Da nehme ich kein Blatt mehr vor den Mund.

Gelesen habe ich schon immer gerne, seitdem ich darüber schreibe bin ich kritischer und vor allem strukturierter.


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1 Kommentar:

  1. Ich habe auch gemerkt, dass die Begründung oft wichtiger ist als die Bewertung :-)

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