28. September 2015

Montagsfrage: »Erinnerst du dich an ein Buch mit ausgefallenen, realen Schauplatz?«

So langsam bin ich wieder aufgewärmt, denn ich war vor circa einer Stunde draußen um den roten wunderbaren Mond zu betrachten. Es sah wirklich ganz wunderbar aus und es war eine einmalige Gelegenheit mit dem Schlafanzug nach draußen zu gehen. Jetzt bin ich natürlich wach und kann nicht mehr einschlafen - da kann ich doch auch gleich die heutige Montagsfrage beantworten.

Wenn ich lese, bin ich oft in Westeuropa unterwegs. Hierbei besuche ich oft Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Nach genauerem Ansehen meiner Liste der gelesenen Bücher bin ich eine echte europäische Leserin. Klar lese ich auch amerikanische Autorinnen, aber die halten sich eher zurück. Dennoch sind zwei auf meiner kleinen Auswahl vertreten.

Den ersten ungewöhnlichen Ort beschreibt Jonathan Safran Foer in seinem Roman »Alles ist erleuchtet«. Auf der Suche nach der Retterin seines Großvaters reist der Protagonist nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Ukraine. Wir haben dieses Buch im Buchclub gelesen, es wurde viel über bestimmte Stellen, Elemente und Stil gestritten. Schlussendlich hat es mir sehr gut gefallen und nach Osteuropa reise ich literarisch noch immer viel zu wenig.

Den zweiten ausgefallenen Ort besuchte ich mit Simon Schwartz in seiner Graphic Novel »Packeis«. In diesem lehrreichen Buch geht es darum, wer als allererstes den Nordpol erreicht hat und wie in diesem Vorhaben Geld, Lüge und Ausbeutung der Inuit zusammen kamen. Heute ist klar, wer als erstes den Südpol erreicht hat - Roald Amundsen, aber durch die noch schwierigere Bedienungen am Nordpol ist bis heute nicht klar, wer den Nordpol als erstes erreicht hat und ob dieser überhaupt schon erreicht worden ist. Darüber nachlesen kann man auch ganz wunderbare in der Mare.

Aber über den unglaublichsten Ort las ich vor ein paar Monaten im Buch »Der Marsianer« von Andy Weir - den titelgebenden Mars. Als es zu einem Sturm auf dem Planeten kommt, denken seine Mitreisenden, dass Mark Watney das nicht überlebt haben kann und reisen ohne ihn ab. Der jedoch hat überlebt und muss nun versuchen weiter zu leben bis Rettung kommt. Klar, ist das ein heute noch nicht realer Ort, doch in dem Roman ist es möglich auf den Mars zu reisen. Aus diesem Grund habe ich ihn in meine Liste aufgenommen. Der Roman ist einfach super spannend und wissenschaftlich - mochte ich beides und am Ende habe ich sogar eine kleine Träne verdrückt.

Und welche Länder bzw. Kontinente bereist ihr literarisch sehr oft und über welche realen Orte habt ihr in letzter Zeit gelesen, die ihr sonst eher selten besucht?

Kommentare:

  1. Der Nordpol und der Mars sind definitv mal außergewöhnliche Spielorte :D Soweit haben mich meine Bücher noch nie entführt..

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  2. Ich "bereise" total oft Orte in den USA :) einmal war ich bisher nur in Deutschland und einmal in Paris :)
    https://dontburryyourthoughts.wordpress.com/

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  3. Den Marsianer lese ich in der Montagsfrage heute nicht zum ersten Mal. Ich selbst hätte daran vermutlich überhaupt nicht gedacht, da es einem selbst nicht wirklich wie ein realer Ort vorkommt, wenn man nicht theoretisch hinreisen könnte. :D
    Das ist natürlich dann der vermutlich ungewöhnlichste Ort. Mein Highlight Indien ist dagegen dann doch sehr normal. :D
    Liebe Grüße!

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