31. August 2015

Montagsfrage: »Wie sieht deine perfekte Strandlektüre aus?«

Generell kann ich mir nichts Schöneres vorstellen als wochenlang am Meer zu sitzen und dabei zu lesen. Im Sommer ist mir das zu heiß und das Meer zu weit weg. So finde ich es noch schöner im Herbst einen Strandkorb zu leihen, da die See in dieser Jahreszeit noch mehr ihren Glanz und ihre Rauheit zeigen kann. Für mich ist das der eigentliche und wahre Charakter des Meeres. Außerdem ist es dann nicht mehr allzu warm und viel leerer.

In meinem Umfeld gibt es einige Menschen, die nur im Urlaub lesen, da sie sonst eher weniger Zeit haben. Diesen rate ich immer komplette Reihen mitzunehmen, denn die kann man gut aufsaugen und sind leicht zu lesen. Außerdem rate ich ihnen immer viel mitzunehmen.

Für mich selbst sieht die Auswahl eigentlich nicht anders aus als sonst im Alltag bzw. zu Hause (ähnlich wie bei Montagsfresserchen). Das Prozedere ist dabei immer gleich: Ich habe mehrere Regale ungelesene Bücher aus denen ich bis zu zehn heraus ziehe, die ich in der nächsten Zeit lesen möchte. So entsteht ein kleinerer Stapel von nicht gelesenen Büchern. Diesen würde ich dann auch in den Urlaub mitnehmen.

Natürlich hat man bei einem Strandurlaub die Gelegenheit dickere Bücher mitzunehmen, da mehr Ruhe und Geduld gegeben ist. Ich würde auch eher Romane lesen als die komplizierten Sachbücher, aber sonst schließe ich nichts aus, wie sonst auch nicht.

Hinzu kommt, wenn man mit mehreren Personen verreist, können die Bücher untereinander getauscht werden. Ich erinnere mich an einen Familienurlaub, in dem alle schon alles gelesen haben und aus lauter Verzweiflung und fehlendem Lesestoff hat meine Familie noch »Tod eines Kritikers« von Martin Walser von mir gelesen, den wir wirklich alle schlecht fanden - geredet wird über den Roman aber immer noch.

Und wie sieht für euch eine gute Strandlektüre aus?

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