18. April 2015

Montagsfrage: »Welches Buch würdest du jemanden empfehlen, der zum ersten Mal ein von dir favorisiertes Genre liest?«

Nach einer kleinen Geburtstagspause melde ich mich mit der Montagsfrage am Samstagabend zurück und es geht einmal mehr um das Lieblingsgenre. Wie ich schon einmal dargestellt habe, fällt es mir relativ schwer ein einziges Genre zu benennen.

Ich habe in der letzten Zeit zum Beispiel mehrere Krimis gelesen, die ich sehr spannend fand und habe es auch genossen diese zu lesen. Aber ist das jetzt ein Genre, welches ich favorisiere? Außerdem lese ich gerne kreuz und quer, um verschiedene Geschichten zu konsumieren. Es gibt ja viele Menschen, die fast nur bspw. Dystopien lese, für mich wäre das einfach nichts, es wäre mir zu langweilig und einseitig. Ich esse ja auch nicht jeden Tag Kartoffeln...

Na ja, ich habe mir jetzt überlegt, wie ich die Frage beantworten kann und will euch ein paar meiner Lieblingsbücher nennen und habe jeweils ein Genre zugeordnet, let's go:

Graphic Novel: Reinhardt Kleist »Castro«

Ich mag alle Comics von Herrn Kleist, neben der Biografie von Castro hat er zum Beispiel auch eine Graphic Novel über Johnny Cash geschrieben/gezeichnet und meiner Meinung nach trifft er das Wesen des jeweiligen Protagonisten immer sehr gut. Und man lernt auch immer etwas beim Lesen.

Jugendbuch: Markus Zusak »Die Bücherdiebin«

Ein ganz wunderbares Buch, was aus der Sicht des Todes erzählt wird. Wir haben es im Buchclub gelesen und ich war äußerst skeptisch. Erzählt wird die Geschichte eines kleines Mädchen was während des Zweiten Weltkrieges in einem kleinen Ort in der Nähe von München wohnt und die Literatur für sich entdeckt. Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen.

Politisches Buch: Benjamin von Stuckrad-Barre »Auch Deutsche unter den Opfern«

Ich habe lange nach einem lustigen Buch gesucht und einige Bücher gelesen, die als lustig gelten und ich nicht komisch fand. Dann hat mir meine Freundin N. dieses Buch geliehen und es ist sehr lustig und unterhaltsam. Der Autor begleitete die Bundesregierung vor einigen Jahren mehrere Wochen und schrieb dazu kleine Texte - politisch und satirisch sind für mich eine sehr lustige Mischung und Stuckrad-Barre kann sehr polemisch sein.

Gegenwartsroman: Günter Grass »Im Krebsgang«

Bevor ich angefangen habe Günter Grass zu lesen, dachte ich immer, dass es ganz schwierig geschrieben ist und ich es definitiv nicht mögen werde. Was war ich dumm und ignorant. Günter Grass konnte einfach wunderbar schreiben und seine Bücher sind so geistreich, klug und voller Wahrheiten. Im Krebsgang verbindet auf ganz spezielle Weise Vergangenheit und Gegenwart und ist ein guter Einstieg in die deutsche Literatur nach 1945.


...und dazu kommt noch die Lemony Snicket Reihe (gelesen von Rufus Beck) - einfach so, weil es 13 wunderbare Bände sind.




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