15. Februar 2015

Berlinale: Fazit und Farewell

Die 10 Tage andauernde Berlinale ist in ein paar Stunden vorbei und ich hatte eine wundervolle Woche: Filme sehen mit dem schönen Vorspann, der einem gleich heimisch fühlen lässt. Dazu mit Menschen über Filme reden, gegenseitige Empfehlungen, Aufregung an der Tageskasse und einfach Kino bis zum Umfallen. Und ich kann jetzt schon sagen, dass diese Woche ein Highlight dieses Jahres sein wird.

Insgesamt habe ich 8 Filme an sechs Tagen gesehen und die Karten ausschließlich an der Tageskasse gekauft. Bei zwei Filmen (»Elser« und »Cinderella«) musste ich ein bisschen länger (circa 1 Stunde) anstehen, habe aber auch hier eine Karte bekommen. Nur am heutigen Tage habe ich leider umsonst angestanden, was aber auch nicht wirklich schlimm war, denn alle Filme, die ich wirklich ansehen wollte, konnte ich auch sehen.
Und so habe ich mir heute mit meinem letzten Berlinalegeld noch ein Frühstücksbrett gekaufen. Damit hat sich jetzt mein Berlinalegeschirr erweitert - ich habe jetzt eine Tasse, eine Schale, eine Thermoskanne und eben dieses klasse Brett:

Ich muss sagen, ich war von keinem Film enttäuscht. In den vergangenen Jahren war das ein bisschen anders - mindestens ein Film war immer dabei, der richtig blöd war.

Am besten gefallen haben mir »Selma«, »El Botón De Nácar« und »Virgin Mountain« und leider konnte mich der deutsche Beitrag »Elser« nicht so in den Bann ziehen, aber schlecht war er auch nicht wirklich. Ich hatte einfach so viel Spaß, habe gelacht und viel mehr geweint, als ich dachte. Nach ein paar Tagen hatte ich mich auch an die Enge im Friedrichstadt-Palast gewöhnt und was soll ich sagen, habe jede einzelne Sekunde genossen.

Vielen Dank liebe Berlinale, dass es dich gibt. Ich habe Filme gesehen, die nie in die Kinos kommen werden und die Atmosphäre war unfassbar toll. Im nächsten Jahr feiere ich meine 10. Berlinale und bin schon sehr gespannt.

Farewell, Liebes!

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