5. Januar 2015

Montagsfrage: »Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?«

Ich hoffe, dass ihr alle ein wunderbares Weihnachtsfest, ein paar tolle Tage zwischen den Jahren und eine coole Silvesterfeier hattet. Ich melde mich auch nur kurz zurück, da ich eigentlich im Bett liegen, Tee trinken und Zwieback essen sollte - aber es geht endlich aufwärts. Yuhu!

Nun zur Frage:

Lustigerweise habe ich erst vor wenigen Wochen mit meinem Buchclub darüber gesprochen und ich mag zwei Sachen in Büchern überhaupt nicht und wurde bis zum heutigen Tag auch noch nicht ganz vom Gegenteil überzeugt.

Zum einen mag ich keine Naturbeschreibungen. Wenn mir jemand ein Buch mit dem Satz »Die Naturbeschreibungen sind so wunderbar!« empfiehlt, möchte ich am liebsten wegrennen. Ich weiß auch nicht woran es liegt, ich mag eher Geschichten über Menschen und da ist für mich zweitrangig, in was für einer Umgebung sie leben. Eine Ausnahme dabei ist Karen Duves »Regenroman«. Den haben wir im Buchclub gelesen und das Brandenburgische Moor spielt dabei eine große Rolle und es handelt selbst, darum mochte ich auch die Naturbeschreibungen.

Als zweites überlege ich es mir zweimal, ob ich mir ein Buch kaufe bzw. lese, in der keine direkte Rede vorkommt. Ich mag dieses »Sie sagte ... . Er sagte ... .« überhaupt nicht und schaue immer erst einmal ins Buch, wie es dort geregelt ist, bevor ich es kaufe. Versteht mich nicht falsch, ich mag Bücher, in denen wenig gesprochen wird, aber wenn, dann bitte mit wörtlicher Rede. Schuld an diesem Spleen ist Martin Walser, von dem ich in jungen Jahren mal ein Buch gelesen habe und seitdem verdorben bin für Herrn Walser und auch für indirekte Rede.




1 Kommentar:

  1. Besonders das Zweite kann ich gut verstehen! Glücklicherweise begegnet mir so etwas selten.

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