12. November 2014

Essen gehen in Berlin: »Lost in Wedding«

Am gestrigen Abend waren zwei Freundinnen und ich beim 3 Gänge Menü in der Stattbar im alten Stadtbad Wedding. Früher waren dort zwei Schwimmbecken untergebracht, eine für Frauen und eine für die Heeren. Bis 2001 konnte man dort (dann auch nicht mehr getrennt) seine Bahnen ziehen. Im Anschluss lag die Immobilie acht Jahre brach. Seit 2009 finden dort wieder die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt - jetzt aber ohne Wasser und mit ganz viel Kultur und Essen.

Quelle: iheartberlin.de
























Eben dort kann man unter dem Titel »Lost in Wedding« auch vegetarische und vegane Menüs genießen. Entweder entscheidet man sich für eine normale Portion für 7€ oder eine große Portion für 10€. So weit, so gut und ich muss auch grundsätzlich sagen, dass es alles ganz wunderbar geschmeckt hat, aber ich fand zwei Sachen einfach sehr schade:
Ich habe gedacht, dass man vielleicht um das Becken herum sitzt, was nicht der Fall war. Wir saßen im Foyer an langen Tischen. Dabei ist die eigentlich sehr coole Location total in den Hintergrund getreten.
Und zum zweiten und das tut mir so leid, weil es gut geschmeckt hat - die Portionen waren winzig klein und auch die große Portionen sahen nicht groß aus. Ich weiß auch, dass es für 7€ angebracht war, aber wir hatten alle drei richtig Hunger und haben nur gefrühstückt, weil wir ja zu einem drei Gänge Menü gegangen sind und dachten, dass wir richtig satt werden und das konnte es leider nicht leisten...na ja, der Döner war danach auch sehr gut und wir hatten den Eindruck, dass wir nicht die einzigen waren, die von der Schwimmhalle gekommen sind. Und die Getränke waren auch nicht so günstig, muss ich leider sagen - 5€ für einen kleinen Wein finde ich schon recht viel.

Aber ich werde in jedem Fall noch einmal am 4. Dezember hingehen, dort spielen sie dann Strauss im Becken und das ist bestimmt ganz schön.


Vorspeise:
Mediterranes Gemüsecarpaccio, Limetten-Basilikum-Marinade, herzhafter Karotten-Ingwer-Cupcake mit Preiselbeere-Dijon-Haube, geröstete Pinienkerne
























Hauptspeise:
Roggenbrotknödel auf Champignon-Weißwein-Ragout, kandierte Rosmarintomaten, grünes Bohnentatar, Röstzwiebeln





Nachtisch:
Schoko-Bananen-Parfait, Sojakaramell, Knusperhörnchen mit Haselnusscreme, Minze



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